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Klimahochdrei - Die Klimanews der Woche

Newsletter über den Klimawandel immer dienstags mit drei kurzen, aktuellen Meldungen.

Überblick über aktuelle Klimanews

Der Newsletter Klimahochdrei gibt dir einen Überblick über aktuelle Klimanews. Kern des Klimanewsletters sind drei ausgewählte Meldungen aus den Bereichen Klimapolitik, Klimaforschung, Klimaaktivismus oder verwandten Gebieten rund um den Klimawandel. Die News sind kurz gehalten und bringen dich schnell auf den aktuellen Stand. Geschrieben wird Klimahochdrei von mir, Jakob, Physiker mit Erfahrung in der Klimawissenschaft. Unterstützt werde ich hierbei von Tobias, engagiert in der Klimabewegung und heute beruflich im Bereich Erneuerbare Energien tätig. Wir lese für dich die News in verschiedenen Zeitungen, sortiere sie und fasse das Wichtigste zusammen.

Der Klimanewsletter in aller Kürze:

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Die Klimanews der Woche

Hier findest du die Klimanews aus dem letzten Newsletter:

1) Sondervermögen in der Kritik: Viel Geld, wenig Klimaschutz

Ein Jahr nach dem Start des 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz fällt die Bilanz ernüchternd aus. Laut Berechnungen des ifo Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wurden zwischen 86 und 95 Prozent der neuen Schulden nicht für zusätzliche Investitionen genutzt. Stattdessen sprechen Expert*innen von einem "Verschiebebahnhof". Projekte wurden aus dem regulären Haushalt in das Sondervermögen verlagert, ohne dass insgesamt mehr investiert wurde.

Für den Klimaschutz ist das problematisch. Laut Klima-Allianz Deutschland stehen 2026 trotz Sondervermögen insgesamt weniger Mittel für Klimaschutz zur Verfügung. Der Bundesverband nachhaltige Wirtschaft (BNW) warnt zudem, dass rund ein Drittel des Klima- und Transformationsfonds sowie knapp zehn Prozent des Sondervermögens das Klimaziel 2045 ausbremsen. Wie die Mittel verwendet werden Sondervermögenstracker, der erstmals transparent aufzeigt,. Die Bundesregierung weist die Vorwürfe zurück und betont, die Mittel würden wie vorgesehen eingesetzt. Die Grünen prüfen eine Verfassungsklage.

Zum Weiterlesen: taz, Tagesspiegel, taz, Spiegel, BNW, Tagesspiegel, taz

2) Energiekrise als Chance und Risiko: Andere beschleunigen, Deutschland bremst

Der Krieg im Iran und die einhergehende größte Störung der Geschichte der Ölmärkte zeigen erneut, wie riskant die Abhängigkeit von Öl und Gas ist. Weltweit wurden 2024 1,7 Billionen Dollar für fossile Importe ausgegeben. Viele Länder reagieren nun mit mehr Tempo bei der Energiewende. China und Taiwan wollen den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, Großbritannien fordert eine Verdopplung von Wind und Solar und in vielen Schwellenländern wächst die Elektromobilität rasant.

In Deutschland gibt es Bewegung von unten. Energieunternehmen berichten von einem starken Anstieg bei Nachfrage nach Solaranlagen, Wärmepumpen und E-Autos. Der Wunsch nach Unabhängigkeit wächst. Politisch zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant mit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und einem neuen Netzpaket deutliche Einschnitte bei der Förderung. Noch im April sollen beide Vorhaben ins Bundeskabinett gehen. Kritiker*innen warnen, dass diese Einschnitte den Ausbau ausbremsen könnten. Besonders betroffen wären private Solaranlagen, die künftig deutlich weniger Unterstützung erhalten sollen. Gleichzeitig sollen Betreibende mehr Risiken selbst tragen. Das sorgt für heftige Kritik aus Opposition, Wirtschaft und Teilen der Regierung. Denn gerade jetzt, wo fossile Energie teurer und unsicherer wird, fordern viele das Gegenteil: einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien.

Zum Weiterlesen: Spiegel, taz, FAZ, ntv, Spiegel

3) Gletscher geschmolzen, Skifahren nicht mehr möglich

An der Zugspitze endet eine Ära. Das letzte deutsche Gletscher-Skigebiet wird endgültig aufgegeben. Der Nördliche Schneeferner ist so stark geschmolzen, dass der Betrieb des Lifts nicht mehr sicher möglich ist. Die Entwicklung ist Teil eines dramatischen Trends. Deutschlands letzte Gletscher haben zwischen 2023 und 2025 mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren, einzelne sogar rund 45 Prozent. Forschende gehen davon aus, dass Deutschland bereits in den 2030er Jahren komplett gletscherfrei sein wird. Weltweit warnen die Vereinten Nationen vor den Folgen. Gletscher speichern rund 70 Prozent des globalen Süßwassers und ihr Verschwinden bedroht langfristig die Wasserversorgung.

Zum Weiterlesen: Spiegel, Tagesspiegel, Zeit

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